Shiatsu – Tuina

Wirkung durch Berührung und Bewegung

Tuina und Shiatsu nutzen Berührung, Druck und Bewegung, um gezielte Reize am Körper zu setzen.

Dabei werden – je nach Methode – Muskeln und Gewebe behandelt, Gelenke mobilisiert, Bereiche gedehnt und bestimmte Punkte oder Körperregionen durch Druck stimuliert. Dies kann dazu beitragen, Spannungen zu reduzieren, Beweglichkeit und Körperwahrnehmung zu fördern sowie Entspannung und Wohlbefinden zu unterstützen.

Beide Methoden haben ihre Wurzeln in der ostasiatischen Medizin. Traditionell orientiert sich die Behandlung an Leitbahnen (Meridianen), Akupunkturpunkten und dem Konzept des Qi. Dabei wird nicht nur die einzelne Beschwerdestelle betrachtet, sondern der Mensch in seiner Gesamtheit.

Zwei Methoden – unterschiedliche Schwerpunkte

Tuina ist die traditionelle chinesische manuelle Therapie. Sie arbeitet under anderem mit Druck, Massagegriffen, Schieben, Reiben, Mobilisation und Dehnung. Der Schwerpunkt kann – abhängig von der jeweiligen Situation – stärker auf Muskulatur, Gelenken, Beweglichkeit und funktionellen Beschwerden liegen.

Shiatsu entwickelte sich in Japan. Ruhiger, tief gerichteter Druck, Dehnungen und achtsame Berührung prägen die Behandlung. Im Vordergrund stehen häufig Entspannung, Körperwahrnehmung und das erleben von Ruhe und Ausgeglichenheit.

So unterschiedlich die Techniken auch sind, beide verfolgen einen gemeinsamen Gedanken:

Den Körper berühren. Bewegung ermöglichen. Regulation unterstützen.

 

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